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„Kinder mit Hörbeeinträchtigung in der Kita“ – ein Fortbildungsangebot für ErzieherInnen

Über 40 Erzieherinnen und Erzieher nahmen am 27.02.2026 an einer praxisnahen Fortbildung zum Thema „Kinder mit Hörbeeinträchtigungen in Kindertagesstätten“ teil, die vom Frühförderteam des SBBZ Hören St. Josef durchgeführt wurde. Die Veranstaltung bot eine gelungene Mischung aus fachlichem Input, praktischen Einblicken und Austauschmöglichkeiten.

Im Mittelpunkt standen zunächst medizinische Grundlagen rund um das Hören und verschiedene Formen von Hörbeeinträchtigungen. Darauf aufbauend wurden technische Hilfsmittel vorgestellt sowie deren Handhabung und Einsatz im Kita-Alltag anschaulich erläutert. Gemäß dem Motto „Nichts wird wirklich, bis es erfahren ist“ (John Keats) erarbeiteten sich die Teilnehmenden anhand eines Selbsterfahrungsversuchs Maßnahmen, die das Hör- und Sprachverstehen bei Kindern mit Hörbeeinträchtigung im Alltag erleichtern. In Workshops wurde dieses Wissen dann weiter ausgebaut. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Anregungen, wie sie Kinder mit Hörbeeinträchtigungen im Alltag u.a. in den Bereichen Hörtechnik, Raumakustik und Kommunikation gezielt fördern und begleiten können. Mit der Checkliste „Wann werde ich hellHÖRig?“ erhielten die Teilnehmenden darüber hinaus ein alltagstaugliches Diagnostikum, um auch für bislang unerkannte Hörschädigungen sensibilisiert zu werden.

Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zudem bestand die Möglichkeit, den Schulkindergarten sowie die Beratungsstelle kennenzulernen und Einblicke in deren Arbeit zu gewinnen.

Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam von St. Josef und trug damit entscheidend zur angenehmen Atmosphäre am Freitagnachmittag bei.

Die Fortbildung wurde von allen als sehr bereichernd und hilfreich für ihre tägliche Praxis bewertet und wird im nächsten Jahr wieder angeboten werden. Hierzu sind alle Erzieherinnen und Erzieher, die in ihrer Einrichtung ein hörbeeinträchtigtes Kind betreuen, schon jetzt herzlich eingeladen.

Stark im Schulalltag


Wie lässt sich Stress im Schulalltag besser bewältigen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und setzten das Stressbewältigungsprogramm „RESET“ in unserer 11. um: Dabei stand die Förderung persönlicher Ressourcen im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, was Stress ist, wie er sich körperlich bemerkbar macht und welche individuellen Stressoren im Alltag eine Rolle spielen.

Das Programm entstand im Rahmen des Profilbereichs Gesundheitsförderung im Seminar „Ressourcenförderung in der Schule“ unter der Leitung von Vera Gillé und der Pädagogik/Psychologie Lehrerin Frau Schock. Mit dem Programm sollen den Schülerinnen und Schülern Ansätze gezeigt werden, die sie unmittelbar im Alltag anwenden können.

Verschiedene Übungen verdeutlichten, wie eng Gedanken und körperliche Reaktionen zusammenhängen. Besonders anschaulich wurde dies durch die sogenannte „Zitronenübung“, bei der allein durch Vorstellungskraft körperliche Reaktionen spürbar wurden. Die Schülerinnen und Schüler testeten Atemtechniken zur Beruhigung in akuten Stresssituationen, nahmen an Fantasiereisen teil und entwickelten eigene Strategien für herausfordernde Momente.

Über mehrere Wochen hinweg dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Energiequellen, hilfreichen Gedanken und Bewältigungsstrategien in einer selbst gestalteten „Schatztruhe“. So entstand eine Sammlung individueller Ressourcen, die sie im Alltag unterstützt. Eine Schülerin brachte den Nutzen auf den Punkt: „Das mit der Atmung kann ich vor Klassenarbeiten echt gebrauchen.“

Das Projekt hat allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Inhalte praktisch anzuwenden. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 konkrete Ansätze, ihrem Stress bewusster zu begegnen und eigene Stärken wahrzunehmen. 

Schachturnier

Fünf Schüler unserer Schule nahmen am Schachturnier in Täferrot teil. Zug um Zug spielten sie sich durch das Turnier und konnten einige Spiele für sich entscheiden. Sie zeigten volle Konzentration bei den spannenden Partien. Auch wenn es nicht für einen Platz unter den Top 3 gereicht hat, hatten alle viel Freude am Schach. Schon jetzt freuen sich die Schüler auf das Schachturnier im nächsten Schuljahr!