Wie lässt sich Stress im Schulalltag besser bewältigen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und setzten das Stressbewältigungsprogramm „RESET“ in unserer 11. um: Dabei stand die Förderung persönlicher Ressourcen im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, was Stress ist, wie er sich körperlich bemerkbar macht und welche individuellen Stressoren im Alltag eine Rolle spielen.
Das Programm entstand im Rahmen des Profilbereichs Gesundheitsförderung im Seminar „Ressourcenförderung in der Schule“ unter der Leitung von Vera Gillé und der Pädagogik/Psychologie Lehrerin Frau Schock. Mit dem Programm sollen den Schülerinnen und Schülern Ansätze gezeigt werden, die sie unmittelbar im Alltag anwenden können.
Verschiedene Übungen verdeutlichten, wie eng Gedanken und körperliche Reaktionen zusammenhängen. Besonders anschaulich wurde dies durch die sogenannte „Zitronenübung“, bei der allein durch Vorstellungskraft körperliche Reaktionen spürbar wurden. Die Schülerinnen und Schüler testeten Atemtechniken zur Beruhigung in akuten Stresssituationen, nahmen an Fantasiereisen teil und entwickelten eigene Strategien für herausfordernde Momente.
Über mehrere Wochen hinweg dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Energiequellen, hilfreichen Gedanken und Bewältigungsstrategien in einer selbst gestalteten „Schatztruhe“. So entstand eine Sammlung individueller Ressourcen, die sie im Alltag unterstützt. Eine Schülerin brachte den Nutzen auf den Punkt: „Das mit der Atmung kann ich vor Klassenarbeiten echt gebrauchen.“
Das Projekt hat allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Inhalte praktisch anzuwenden. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 konkrete Ansätze, ihrem Stress bewusster zu begegnen und eigene Stärken wahrzunehmen.
