Stark im Schulalltag


Wie lässt sich Stress im Schulalltag besser bewältigen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und setzten das Stressbewältigungsprogramm „RESET“ in unserer 11. um: Dabei stand die Förderung persönlicher Ressourcen im Mittelpunkt. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, was Stress ist, wie er sich körperlich bemerkbar macht und welche individuellen Stressoren im Alltag eine Rolle spielen.

Das Programm entstand im Rahmen des Profilbereichs Gesundheitsförderung im Seminar „Ressourcenförderung in der Schule“ unter der Leitung von Vera Gillé und der Pädagogik/Psychologie Lehrerin Frau Schock. Mit dem Programm sollen den Schülerinnen und Schülern Ansätze gezeigt werden, die sie unmittelbar im Alltag anwenden können.

Verschiedene Übungen verdeutlichten, wie eng Gedanken und körperliche Reaktionen zusammenhängen. Besonders anschaulich wurde dies durch die sogenannte „Zitronenübung“, bei der allein durch Vorstellungskraft körperliche Reaktionen spürbar wurden. Die Schülerinnen und Schüler testeten Atemtechniken zur Beruhigung in akuten Stresssituationen, nahmen an Fantasiereisen teil und entwickelten eigene Strategien für herausfordernde Momente.

Über mehrere Wochen hinweg dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Energiequellen, hilfreichen Gedanken und Bewältigungsstrategien in einer selbst gestalteten „Schatztruhe“. So entstand eine Sammlung individueller Ressourcen, die sie im Alltag unterstützt. Eine Schülerin brachte den Nutzen auf den Punkt: „Das mit der Atmung kann ich vor Klassenarbeiten echt gebrauchen.“

Das Projekt hat allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Inhalte praktisch anzuwenden. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 konkrete Ansätze, ihrem Stress bewusster zu begegnen und eigene Stärken wahrzunehmen. 

Schachturnier

Fünf Schüler unserer Schule nahmen am Schachturnier in Täferrot teil. Zug um Zug spielten sie sich durch das Turnier und konnten einige Spiele für sich entscheiden. Sie zeigten volle Konzentration bei den spannenden Partien. Auch wenn es nicht für einen Platz unter den Top 3 gereicht hat, hatten alle viel Freude am Schach. Schon jetzt freuen sich die Schüler auf das Schachturnier im nächsten Schuljahr!

Connect-Day 2025

Am Samstag, den 08.11.2025, lud der Sonderpädagogische Dienst erneut zum „Connect-Day“ ein – einem besonderen Begegnungstag für Familien, die durch unseren SopäDie betreut werden. Aus dem Alb-Donau-Kreis, dem Ostalbkreis, Heidenheim, dem Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch Hall und Ulm folgten in diesem Jahr fast 50 Personen aus 12 Familien der Einladung und verbrachten einen Tag voller Austausch, Erlebnis und Gemeinschaft.

Von 10.00 bis 15.00 Uhr bot das Programm für alle etwas: Die vom SopäDie betreuten Familien fanden sich zunächst zu einem gemeinsamen Ankommen und ersten Kennenlernangeboten zusammen. Im Anschluss warteten auf die Kinder spannende, erlebnispädagogische Programmpunkte und vielfältige Spielangebote. Hierbei erlebten sich die Kinder selbstbewusst, kompetent und teamfähig. Die Eltern konnten sich währenddessenin einem Vortrag zu hilfreichen Maßnahmen im Schulalltag informieren und austauschen.

Am Nachmittag rundete ein gemütliches Beisammensein mit gegrillten Marshmallows und frischem Popcorn den Tag ab. Neben den laufenden Aktionen nutzten die Familien die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen – sowohl zwischen den Kindern als auch den Erwachsenen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Küchenteam für das leckere Mittagessen, Schwester Adelheid, die mit den Kindern an der Feuerschale Marshmallows und Popcorn zubereitete, sowie Schwester Judith, die am Nachmittag mit dem „Laufenden A“ für einen weiteren tollen Programmpunkt sorgte.

Wir blicken zurück auf einen rundum gelungenen Tag, der von Freude und Austausch sowie einem Gefühl von Verbundenheit geprägt war, und freuen uns bereits darauf, auch im kommenden Jahr zum Connect-Day zusammenzukommen.

Erlebnispädagogik der Klasse 11 im Skypark

Die Klasse 11 des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums verbrachte einen tollen Tag im Skypark.

Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Fr. Schmidt und Fr. Zent sowie der Schulsozialarbeiterin Schwester Judith konnte die Erlebnispädagogik hautnah erlebt werden.

Gemeinsam begab sich die Gruppe mit einer Wanderung von der Schule St. Josef über das Taubental zum Skypark Wetzgau. Alle erreichten gut gelaunt den Klettergarten. Nachdem alle mit einer Kletterausrüstung versehen waren, konnte der Kletterparcours starten. In teils schwindelerregender Höhe sprachen sich die Schüler gegenseitig Mut zu und ermunterten sich gegenseitig weiter zu gehen. Die Kletternden mussten verschiedene Hindernisse überwinden, sich von Baum zu Baum schwingen, balancieren und hangeln, was nicht immer ganz einfach war. Am Ende erreichten alle zufrieden, stolz und glücklich wieder die Schule St. Josef. Alle waren sich einig, dass dies ein gelungenerTag für das Wir-Gefühl war und die Schülerinnen und Schüler diesen Schwung in das kommende Schuljahr mitnehmen möchten.