Kategorie: Beratungsstelle
Begegnungstag für Frühförderfamilien am 20.06.26
Das Frühförderteam lud zum zweiten Mal am Samstag, den 20. Juni 2026 zum Begegnungstag der Familien mit Kindern aus der Frühförderung ein. Bei sommerlichen Temperaturen kamen wieder rund 30 Familien aus dem gesamten Einzugsgebiet zusammen.
Musikalisch wurden die Familien mit Gesang und Gitarrenklängen wie letztes Jahr durch den ehemaligen Frühförderkollegen Norbert Grün begrüßt und auf den Tag eingestimmt.
Bei anschließenden Kennenlernspielen fanden sich die Familien schnell in Gesprächen zusammen und erste Kontakte konnten geknüpft werden.
Danach bot der „Markt der Möglichkeiten“ unter anderem die Gelegenheit, die Angebote von Schule, Kindergarten und Beratungsstelle näher kennenzulernen.
Neben einer Bewegungslandschaft und einer Kreativstation, bei der bunte Schmetterlinge gestaltet wurden, sorgte auch ein zusätzliches Highlight für Begeisterung – Riesenseifenblasen, die über das Gelände schwebten. Der Fotopoint lud ein, mit einem Erinnerungsfoto vom Tag mit nach Hause zu gehen.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das reichhaltige Buffet – vom Küchenteam aus St. Josef und Sr. Adelheid vorbereitet – schaffte den Rahmen für viele wertvolle Gespräche zwischen den Eltern untereinander und dem Fachpersonal.
Für gebärdensprachlich kommunizierende Familien sorgten die Gebärdensprachdolmetscher Tina Deininger und Heike Eberhard – die stellvertretende Schulleitung – für eine barrierefreie Teilnahme.
Nach den lebendigen Stunden stand für die TeilnehmerInnnen insbesondere die erlebte Gemeinschaft als besondere Erfahrung im Vordergrund und für viele stand fest: Wir werden wiederkommen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.
„Kinder mit Hörbeeinträchtigung in der Kita“ – ein Fortbildungsangebot für ErzieherInnen
Über 40 Erzieherinnen und Erzieher nahmen am 27.02.2026 an einer praxisnahen Fortbildung zum Thema „Kinder mit Hörbeeinträchtigungen in Kindertagesstätten“ teil, die vom Frühförderteam des SBBZ Hören St. Josef durchgeführt wurde. Die Veranstaltung bot eine gelungene Mischung aus fachlichem Input, praktischen Einblicken und Austauschmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt standen zunächst medizinische Grundlagen rund um das Hören und verschiedene Formen von Hörbeeinträchtigungen. Darauf aufbauend wurden technische Hilfsmittel vorgestellt sowie deren Handhabung und Einsatz im Kita-Alltag anschaulich erläutert. Gemäß dem Motto „Nichts wird wirklich, bis es erfahren ist“ (John Keats) erarbeiteten sich die Teilnehmenden anhand eines Selbsterfahrungsversuchs Maßnahmen, die das Hör- und Sprachverstehen bei Kindern mit Hörbeeinträchtigung im Alltag erleichtern. In Workshops wurde dieses Wissen dann weiter ausgebaut. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Anregungen, wie sie Kinder mit Hörbeeinträchtigungen im Alltag u.a. in den Bereichen Hörtechnik, Raumakustik und Kommunikation gezielt fördern und begleiten können. Mit der Checkliste „Wann werde ich hellHÖRig?“ erhielten die Teilnehmenden darüber hinaus ein alltagstaugliches Diagnostikum, um auch für bislang unerkannte Hörschädigungen sensibilisiert zu werden.
Neben den fachlichen Inhalten bot die Fortbildung auch Raum für Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zudem bestand die Möglichkeit, den Schulkindergarten sowie die Beratungsstelle kennenzulernen und Einblicke in deren Arbeit zu gewinnen.
Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam von St. Josef und trug damit entscheidend zur angenehmen Atmosphäre am Freitagnachmittag bei.
Die Fortbildung wurde von allen als sehr bereichernd und hilfreich für ihre tägliche Praxis bewertet und wird im nächsten Jahr wieder angeboten werden. Hierzu sind alle Erzieherinnen und Erzieher, die in ihrer Einrichtung ein hörbeeinträchtigtes Kind betreuen, schon jetzt herzlich eingeladen.
Connect-Day 2025
Am Samstag, den 08.11.2025, lud der Sonderpädagogische Dienst erneut zum „Connect-Day“ ein – einem besonderen Begegnungstag für Familien, die durch unseren SopäDie betreut werden. Aus dem Alb-Donau-Kreis, dem Ostalbkreis, Heidenheim, dem Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch Hall und Ulm folgten in diesem Jahr fast 50 Personen aus 12 Familien der Einladung und verbrachten einen Tag voller Austausch, Erlebnis und Gemeinschaft.
Von 10.00 bis 15.00 Uhr bot das Programm für alle etwas: Die vom SopäDie betreuten Familien fanden sich zunächst zu einem gemeinsamen Ankommen und ersten Kennenlernangeboten zusammen. Im Anschluss warteten auf die Kinder spannende, erlebnispädagogische Programmpunkte und vielfältige Spielangebote. Hierbei erlebten sich die Kinder selbstbewusst, kompetent und teamfähig. Die Eltern konnten sich währenddessenin einem Vortrag zu hilfreichen Maßnahmen im Schulalltag informieren und austauschen.
Am Nachmittag rundete ein gemütliches Beisammensein mit gegrillten Marshmallows und frischem Popcorn den Tag ab. Neben den laufenden Aktionen nutzten die Familien die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen – sowohl zwischen den Kindern als auch den Erwachsenen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Küchenteam für das leckere Mittagessen, Schwester Adelheid, die mit den Kindern an der Feuerschale Marshmallows und Popcorn zubereitete, sowie Schwester Judith, die am Nachmittag mit dem „Laufenden A“ für einen weiteren tollen Programmpunkt sorgte.
Wir blicken zurück auf einen rundum gelungenen Tag, der von Freude und Austausch sowie einem Gefühl von Verbundenheit geprägt war, und freuen uns bereits darauf, auch im kommenden Jahr zum Connect-Day zusammenzukommen.





Beratungsstelle St. Josef bekommt Gütesiegel – und wird 60 Jahre alt
Die Pädagogisch-audiologische Beratungsstelle des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) St. Josef hat ein bundesweit anerkanntes Siegel erhalten. Der Berufs- und Fachverband Hören und Kommunikation (BDH) zertifiziert die pädagogisch-audiologische Beratungsstelle der Einrichtung seit Mai nach seinen Standards. Das bundesweit anerkannte Siegel sichert einheitliche Qualitätskriterien in der Pädagogischen Audiologie sowie bei der Diagnostik und Beratung für Kinder und Jugendliche. „Die Zertifizierung ist für uns eine wertvolle Bestätigung und zugleich Ansporn, auch weiterhin höchste Standards in der pädagogisch-audiologischen Arbeit zu gewährleisten“, betont Susanne Ellinger, Leiterin der Beratungsstelle.
Seit 60 Jahren begleitet die Beratungsstelle Kinder und Jugendliche mit Hörschädigungen sowie deren Familien und unterstützt sie auf ihrem Bildungsweg – fachlich kompetent, mit großem persönlichem Engagement und einem verlässlichen Netzwerk. Den Grundstein für die pädagogisch-audiologische Arbeit legte Schwester Michaela Klopfer von den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal im Jahr 1965. Damals führte sie die ersten Hörüberprüfungen in Schwäbisch Gmünd durch. Seither wurde die Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt – stets mit dem Anspruch, hörgeschädigten Kindern und ihren Familien bestmögliche Unterstützung zu bieten.
Die Pädagogisch-audiologische Beratungsstelle ist Anlaufpunkt für alle Kinder und Jugendliche, bei denen der Verdacht auf eine Hörschädigung besteht. Sie kooperiert u.a. mit HNO- und Kinderärzten, Kliniken, Akustikern, Kindergärten, Schulen und weiteren Fachkräften, um gemeinsam Förderwege für die Kinder zu finden.
Bei diagnostizierter Hörschädigung bietet sie Beratung und Unterstützung als (Haus-)frühförderung oder im Bereich des Sonderpädagogischen Dienste in der Schule an.
